Die Abkehr vom «Drifter»

Die Songproduktion begleitet nun schon seit über 20 Jahren die Lebensmäander der beiden Akteure - eine zweite CD, diesmal in vollständiger Eigenproduktion - wurde vor einiger Zeit nachgereicht: Songs 'n tunes. Diesmal unter dem Bandnamen Wonderlake (wiederum von begeisterten Kommentaren begleitetes Airplay in FM 4).

Warum die Abkehr vom «Drifter»?

Eine US amerikanische Band um den ehemaligen Dream-Syndicate-Chef Steve Wynn hatte sich in Unkenntnis der Voralpendrifter «Continental Drifters» genannt. Einerseits eine Bestätigung für die Namensgüte, andererseits auch eine herbe Enttäuschung, da den hiesigen Driftern die Rechtsmittel zur Namensverteidigung fehlten. Nun also Wonderlake, weil beide bekennende Ansel Adams Fans sind, dem grossen amerikanischen Fotografen, der den Alaska Wonderlake mit Mt. Mc Kinley Spiegelung in einer Mittsommernacht in den 40er Jahren ablichtete und damit zur Ikone machte.

Die Drifter leben am Bodensee, doch geheimnisvoll in den Bodanrück eingelegt gibt es noch so ein Eiszeitrelikt aus der Mindeleiszeit, den Mindelsee, dessen Form und Grösse dem des Alaska Wonderlake fast entspricht. Somit kam es in der Namensgebung doch noch einmal zu einer symbolischen Kontinentalverschiebung.

Nach langer Pause erscheint 2012 die dritte CD: «Executive».